Australien

 

Karte Weltreise Australien

Australien, der eigentliche Grund meiner Weltreise 😉

Für mich als Reiselustige ist Australien natürlich immer ein Traumziel gewesen, aber da der Flug sehr teuer ist und ich normalerweise immer nur höchstens 2,5 Wochen Urlaub bekommen habe, musste ich wohl eine Auszeit für eine Weltreise nehmen um diesen besonderen Kontinent kennenlernen zu können!

Los gehts am Great Barrier Reef, mal sehen was die Unterwasserwelt hier hergibt, man hört ja Gerüchte, dass die Korallen dort an vielen Stellen schon abgestorben sind aufgrund des hohen Touristenaufkommens. Weiter geht es in Australien dann über die Sunshine Coast nach Sydney um dort Freunde zu besuchen. Das nächste Ziel ist dann Melbourne, wo ich auch auf ein Wiedersehen mit alten Freunden freue. Ich hoffe es geht sich dann ein kleiner Abstecher nach Tasmanien aus, eine Insel die außer dem äußerst seltenen Tasmanischen Teufel auch sicherlich landschaftlich viel zu bieten hat.

Darauf steht eine Wanderung an der Great Ocean Road Australiens an und ein Abstecher in die Grampians um dort Känguruhs und Koalas in freier Wildbahn zu sehen.

Weiter gehts dann nach Adelaide um einen ehemaligen WG Mitbewohner zu besuchen bevor dann sicher einer der spannensten Aktivitäten der Weltreise ansteht: Tauchen mit dem Weißen Hai in Port Lincoln- natürlich im Käfig!

Im Anschluss soll es noch einmal quer durch den roten Kontinent geht. Im Outback erwartet mich der Ayers Rock (Uluru), die Olgas, Coober Pedy und Alice Springs. Ich hoffe am Ayers Rock das beeindruckende Farbspiel bei Sonnenauf- und untergang beobachten zu können, auch wenn es dort vor Touristen sicher nur so wimmelt!

Da mein Weiterflug nach Bali dann von Darwin aus gebucht ist, werde ich ja sehen ob sich ein Ausflug in den Kakadu National Park um Krokodile zu sehen auch noch ausgeht. Ob 1,5 Monate in Austrialien zu wenig sind? Ja wahrscheinlich, aber das wird mit auf meiner Weltreise wohl mit fast jedem Land so gehen.

Reisebericht: Die Ziele meiner Australienreise

Nach einer ziemlich problembehafteten Einreise nach Australien, brauchte ich erst mal ein paar Tage Erholung. Der kleine Ort Port Douglas war dafür perfekt und so machte ich auch einen Tagesausflug zum Great Barrier Reef und entdeckte auf dem Weg zum Supermarkt zwei Pythons. Bei einem Abstecher nach Cairns fuhr ich zum Schnorcheln auf das Fitzroy Island

neuguinea amethystpython australien port douglas

great barrier reef australia

Dann ging es weiter runter die Ostküste um den ersten Koala auf Magnetic Island zu spotten bevor ich eine Segeltour um die berühmten Whitsunday Islands machte.

Richtung Süden stand dann Fraser Island am Programm bevor ich dann ein paar Tage in Noosa relaxte.

Bucht magnetic island

fraser island dingo-

In Melbourne war ich dann zu Gast bei meinem Freund Alan der mir auch die Mornington Peninsular zeigte. Weitere tolle Ziele in Victoria waren die Grampians, die Tower Hill Reserve und die Great Ocean Road.

melbourne cbd von fitzroy

Östliche Graue Riesenkänguru (Macropus giganteus)

GOR-victoria

koala victoria

Dazwischen machte ich noch einen Abstecher nach Tasmanien, zu einem der schönsten Plätze meiner Weltreise, dem Freycinet Nationalpark und der Wineglassbay. Aber auch die Landschaft am Cradle Mountain, das ehemalige Gefängnis in Port Arthur, die tasmanischen Teufel und das MONA in Hobart waren auf jeden Fall sehenswert.

weltreise-tasmanien

_teufel tasmanien

Auch beim Besuch meiner Freunde Valeria und Tomas in Sydney und Bondi Beach war traumhaftes Herbstwetter angesagt und wir konnten auch das Vivid Festival in vollen Zügen genießen.

vivid festival sydney

Highlight, nicht nur aber vor allem weil in bester Begleitung von meinem Freund Victor, war unser Outbacktrip im Geländewagen bei dem wir fast 2000 km zurücklegten und von Alice Springs aus den Kata Tjuta Nationalpark mit dem Uluru (Ayer´s Rock und den Kings Canyon besuchten.

weltreise uluru

Dann ging es noch ein paar Tage nach Darwin wo ich am Adelaide River die springenden Krokodile fütterte.

krokodil adelaide river

Infrastruktur und Essen in Australien

Down Under ist natürlich ein hoch entwickeltes Land und man möchte glauben dass auch hier der öffentliche Transport kein Problem ist, jedoch gibt es zum Beispiel an der Ostküste nur zwei Busunternehmen: Greyhound, die etwas modernere Busse haben, mehrere Abfahrtszeiten pro Tag haben und WLAN anpreisen das nie funktioniert und Premier Motor Service, die meist nur einen Bus pro Tag haben, jedoch um einiges günstiger ist.

Für viele Destinationen ist es nahezu unmöglich mit öffentlichen Verkehrsmittels hinzukommen und Tagestouren kosten durchschnittlich 100 Euro oder mehr. Grund dafür ist, dass die meisten Australier ohnehin über ein eigenes Auto verfügen und auch viele Touristen sich eines mieten.

Dies haben wir dann auch getan, auf der Great Ocean Road mit dem sehr günstigen ACE Rentals und im Outback mit einem super Angebot mit uneingeschränkter Kilometeranzahl über Discover Central Australia.

Geländewagen Outback

In Hinblick auf die Unterkünfte gibt es unzählige Möglichkeiten, die meisten nicht gerade günstig. Vor allem an der Eastcoast häufen sich die Billig-Backpackerhostels, die voll von jungen partywütigen Touristen sind. Ich habe deshalb immer versucht in den YHAs zu übernachten, da hier zumindest ein gewisser Standard garantiert ist und sie generell auch sicherer sind.

Das Essen in Australien ist fast überall hervorragend: Frische und schmackhafte Zutaten und ein gutes Service in Restaurants. Der Nachteil: der Preis. Um die hohen Reisekosten generell in grenzen zu halten habe ich meist im Supermarkt eingekauft und dann selbst gekocht, obwohl man auch dort mindestens ein Drittel mehr zahlen muss als in den meisten europäischen Ländern. Eine gute Idee sind die so genannten Food Courts wo es unterschiedliche Stände mit Essen aus verschiedenen Ländern gibt und jeder sich holen kann was ihm am meisten schmeckt.

Veggie Bar Melbourne

Die Australier

Für Viele ist Australien auf den ersten Blick „perfect world“. Die Einwohner haben tolle Jobs, verdienen sehr gut, fahren große Autos und lassen es sich gut gehen. Das ganze bei gutem Klima das ganze Jahr über.

Doch natürlich kann man das so pauschal nicht sagen, schließlich sprechen wir doch von einem ganzen Kontinent! Während man also an der Eastcost überfreundliche Sunnyboys und Girls trifft, hat man den Eindruck, dass Sydney voll von Workaholics ist, in Melbourne das Zentrum der Foodies ist und während in Tasmanien die Uhren im vorigen Jahrhundert stehen geblieben sind, ist man im Northern Territory noch sehr weit davon entfernt die Integration der Aborigines im Griff zu haben.

Generell sind die Australier ein freundliches und zuvorkommendes Volk, das Konflikte möglichst vermeidet, was das Reisen am roten Kontinent besonders einfach macht.

Leider ist Down Under wirklich riesig und auch 2 Monate reichen bei weitem nicht aus das ganze Land zu sehen. Jedenfalls wird wohl mindestens noch eine Reise notwendig sein um noch Western Australia zu besuchen und dort mit den Walhaien zu schnorcheln! Naja, vielleicht dann auf der nächsten Weltreise 😉

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