Mendoza, das Weinmekka Argentiniens
Seit die Jesuiten vor 500 Jahren hier in Mendoza den ersten Wein anbauten, gab es eine sehr starke Entwicklung in Hinblick auf Qualität und Quantität. Das trockene Klima (es regnet das ganze Jahr über so viel wie in Buenos Aires in einer Woche!!) und den Schutz und das Schmelzwasser das die Anden bieten sind die perfekten Voraussetzungen für gute Weine.
Auf meiner Weltreise 2014 darf natürlich eine Weinverkostung nicht fehlen und die Weinkellner in Maipu, nahe Mendoza laden wirklich dazu ein. Auf einer Nachmittagstour werden 2 Weinkellner (einer mit industrieller Verarbeitung und der zweite mit traditioneller) und eine Olivenölfabrik besichtigt.
Das erste Ziel war die Bodega Lopez, eine Marke die in sämtlichen Supermärkten Argentiniens vertreten ist.
Da in den Monaten Februar und März gerade die Weinleese stattfindet, hatte ich das Glück alle Maschinen funktionieren zu sehen. Hier kommen die LKWs voll mit Trauben beladen an.
Im ersten Schritt werden die Weintrauben von den Stängeln und Schmutz befreit.
Mendoza ist vor allem berühmt für Rotweine, sowohl für die Traubensorte Malpec als auch für Cabernet Sauvignon und Merlot, aber vereinzelt werden auch Weißweine verarbeitet.
International haben sich die argentinischen Weine schon lange einen sehr gute Ruf gemacht, vor allem je nach Währungsschwankung haben sie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Andere wirtschaftliche Sektoren
Obwohl natürlich die Weine Mendoza berühmt gemacht haben, ist die wichtigste Industrie die Ölindustrie, so sieht man auf den Hügeln die Bohrtürme die das Öl fördern.
Des Weiteren werden weitere landwirtschaftliche Produkte wie Oliven und andere Früchte angebaut. So besuchten wir noch eine Fabrik in der wir den Prozess der Ölivenölproduktion kennenlernten und verkosteten anschließend verschiedene Varianten wie Ölivenöl mit Knoblauch und Oreganogeschmack.